There’s no business like…
Manchmal habe ich den Eindruck, als stehe die Nutzung von Präsentationssoftware wie MS Powerpoint in einem direkt proportionalen Verhältnis zur Debilität im oberen und mittleren Management. Die Zeit, die heutzutage für Problemlösungen und Neuentwicklungen aufgewendet wird, scheint nur noch halb so lang zu sein wie jene, die man braucht, um sein Werk irgendwelchen “Entscheidungsträgern” begreiflich zu machen. Das verbale Verständnis im Management dürfte, den allgemein üblichen Richtlinien für solche Vorlagen nach zu urteilen, sich ungefähr auf Kindergartenniveau zurückentwickelt haben. Nie mehr als fünf Worte auf einer Seite, aber viele, viele Bildchen. Statt Enten und Elefanten jetzt Strichmännchen und Pfeile - immerhin ist eine gewisser Gewinn an Abstraktionsfähigkeit im Vergleich zu Vierjährigen nicht zu leugnen.
Und so sitzen sie denn freitags alle im ICE mit ihren aufgeklappten Laptops, zimmern sich die Bildershow für ihren Klon des Dilbert-Bosses zusammen und nennen das Ganze dann Arbeit.
