Brutale Gerechtigkeit, Teil II
Thierse will es nicht erklären, und ich konnte es nicht. Jetzt habe ich Gesellschaft bekommen: Im “Tagesspiegel” stellt Harald Martenstein das “neoliberale” und das “sozialdemokratische” Modell von Gerechtigkeit einander gegenüber und kommt zu einem mir sehr sympathischen Schluss:
Man sollte den Mindeststandard für ein menschenwürdiges Leben in diesem Land definieren und im Übrigen den Ungerechtigkeiten und Wechselfällen des Lebens ihren Lauf lassen. Gerechtigkeit gibt es nicht.
Wobei ich mir als dummer Gläubiger erlaube, vor “Gerechtigkeit” das Wort “irdische” zu setzen…
