Ok, ich gebe es zu. Über einige Irrungen und Wirrungen ist aus einem JUler ein FDP-Mitglied geworden. Wobei schon der Jungunionist etwas aufmüpfig war - ich erinnere mich noch an den denkwürdigen, leider nicht die erhofft bundespolitischen Wellen schlagenden, Beschluss unseres Ortsverbands, keinen Wahlkampf für FJS zu machen. Vielleicht war das aber auch nur Faulheit…
Jetzt bin ich jedenfalls in der FDP. Noch wenig engagiert, aber das liegt daran, dass ich nächste Woche nicht nur die Stadt, sondern auch - Trommelwirbel - das Bundesland wechseln werde, und zwar dahin, wo “d’ Fieß bis doh nah” gehen… Horrorvisionen eines Niedersachsen, aber meine hier bereits öfters bemühte Liebste wird schon übersetzen.
FDP? Die Ärzte-, Maler- und Jungjuristenpartei? Genau. Vielleicht, weil das die Partei ist, die sich am meisten verändern müsste, wenn sie ihr Programm ernst nähme? Die ihre Zunftbezogenheit endlich ablegen müsste? Weniger Klientel, mehr Liberalität für alle? Da wäre ich gerne dabei. Vieles von dem, was ich für unser Land als geboten ansehe, ist bei der FDP aber schon drin, und deswegen nehme ich mir ab nächster Woche diese partei-internen Steckenpferde vor:
- “geistiges Eigentum”: gegen Softwarepatente, für das Recht auf Privatkopien
- “Zunftwesen”: Abschaffung der Handwerksordnung, gegen die Trennung von ambulanter und stationärer Gesundheitsversorgung, Abschaffung der kassenärztlichen Vereinigungen, Aufhebung der Beschränkungen für Apotheker-Unternehmer
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“Zwangsvereinigungen”: Abschaffung der Zwangsmitgliedschaften in IHK und Berufsgenossenschaft
Wird aktualisiert.